- Die Religion ist Opium für das Volk -
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Kindererziehung mit Schlägen

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lefe.jpgKritiker des Piusbruderschaftsseminar in Zaitzhofen launchen eigene Website und üben schwerste Kritik an der Piusbruderschaft : Kindererziehung mit Schlägen und erniedrigenden und menschenunwürdigen Vorgehensweisen. Die Gruppierung ist eine von der katholischen Kirche abgespaltete Gruppierung. Kritiker haben jetzt auf der eigens dafür eingerichteten Website www.priesterseminar.info schwerste Kritik an der Seminarführung geübt und von „gravierenden Missständen“ in der Organisation und der Art der Priesterausbildung gesprochen. Erster Kritikpunkt an der Ausbildung ist offensichtlich ein „drakonisch überverplanter“ Tagesablauf, der kaum Zeit für Erholung vorsieht. Zum „Wahnsinn“ selbst dürfte manche Seminaristen offensichtlich auch die unflexible Tagesordnung treiben, die vorschreibt, dass man zu Mittag eine Dreiviertelstunde gemeinsam im Freien verbringen muss, dies völlig unabhängig ob draußen eisige Kälte oder brütende Mittagshitze herrscht. Zum Studium darf man auch keinen eigenen Computer benutzen. Das Telefonieren ist an fast allen Tagend nur während eines Zeitraums von zweimal jeweils 10 Minuten erlaubt. Ein Kind nach einem geringen Fehlverhalten durch Frühstücksentzug und Stehen vor allen während des Frühstücks z.B. zu bestrafen, hat mit der zu bestrafenden Angelegenheit nichts mehr zu tun, sondern zielt allein auf Bloßstellung, Erniedrigung und das Brechen der Würde ab.

Wankmiller-Sekte mit krimineller Energie

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wankmiller.gifBei der Finanzierung ihrer zahlreichen Immobilien ist die seit Jahren umstrittene Wankmiller-Sekte in Füssen offenbar mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Die Finanzchefin der Sekte muss sich am 10. Juli vor dem Landgericht Augsburg wegen illegaler Kreditgeschäfte verantworten. Ein Aussteiger aus dem inneren Kreis der rund 300 Mitglieder umfassenden Gruppierung behauptet, dass die Geschäfte insgesamt mit einer zunehmenden kriminellen Energie betrieben würden. Nach Angaben der «Füssener Initiative für Sektenaufklärung und Hilfe» (FISH), die bereits 17 Aussteiger aus der Sekte betreute, hat nun erstmals ein hochrangiges Mitglied aus dem Führungskreis samt Frau und fünf Kindern die Gruppe um den 51-jährigen Anführer Wolfgang Wankmiller verlassen. Einige Jahre lang flossen Einkünfte durch die Veranstaltung von Esoterik-Messen in Deutschland und Österreich. Inzwischen handelt der Clan im Internet mit Büchern und Ayurveda, arbeitet für namhafte deutsche Unternehmen als PR-Berater, betreibt eine Heilpraktikerschule, bietet die Optimierung von Produktionsanlagen an und verlegt Bücher. Eine Ärztin und zwei Rechtsanwältinnen in den eigenen Reihen machen die Sekte auf medizinischem und juristischem Gebiet zu Selbstversorgern. 2001 war ein 42-jähriger Koch der Sekte wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern vom Amtsgericht Kempten zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Nach Angaben von FISH-Betreuer Wieland geht aus dem Gedächtnisprotokoll des jüngsten Aussteigers hervor, dass der Koch nach Verbüßung der Haftstrafe von Wankmiller wieder mit offenen Armen aufgenommen worden sei und in der kinderreichen Gruppe lebe.

Rummelsberger Rektor akzeptiert Strafbefehl

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bierlein.jpgFür die jungen Leute sei es eine Ehre gewesen, vom Chef der Rummelsberger Anstalten mit ihren rund 6.100 Mitarbeitern in 170 Häusern für ein „wissenschaftliches Buchprojekt“ ausgewählt zu werden. Darin sollte es um die persönliche Entwicklung von Jungdiakonen gehen – auch im Blick auf ihren Körper, ihre Sexualität und ihren Autoritätsglauben. Aber Pfarrer Karlheinz Bierlein meinte eher seinen Blick auf die jungen Körper. In insgesamt sechs Fällen hat er sich der gefährlichen Körperverletzung schuldig gemacht. Unter einem Vorwand habe er die Diakonschüler mit Metallklammern malträtiert. Auch mit Stock und Gürtel soll Bierlein zugeschlagen haben. Auf die Frage, ob er Schutzbefohlene auch sexuell bedrängt habe, antwortete Bierlein der Süddeutschen Zeitung, er wolle das „weder bestätigen noch dementieren“. Seit Freitag ist Bierlein - Seelsorger und Träger des Bundesverdienstkreuzes - rechtskräftig verurteilt. Er ist nun vorbestraft, ganzen Beitrag lesen … »

Seelenfang per Biobrötchen - UL

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Das Universelle Leben (UL) zählt zweifellos zu den derzeit publizistisch aktivsten neureligiösen Gruppierungen. Selbst für kritische Beobachter wird es zunehmend schwer, den Überblick über die weit verzweigten Aktivitäten und zumeist antikirchlichen Initiativen zu behalten, die von Tierschutz, Anti-Jagd-Kampagnen und Biokost bis hin zu Meditations- und Heilungsangeboten reichen. Ging es in den Jahrzehnten zuvor noch um “Lehrprophetin” und “Gottesinstrument”, Klimakatastrophe, Gentechnologie, Verschwörungstheorien und Untergangsszenarien, so stehen jetzt Tierschutz, vegetarische Ernährung und Lifestyle-Accessoires in der publizistischen UL-Agenda ganz oben. Oberflächlich wird der sektiererische Hintergrund des UL kaum erkennbar.



Als Fazit bleibt: Tierschutz, vegetarische Ernährung und Lifestyle sind Bereiche, die der unbedarfte Leser nicht sofort mit einer umstrittenen religiösen Gruppierung in Verbindung bringt. Trotz Hochglanzformat, netter Tierfotos und der typisch “urchristlich”- barocken Wohnideen bleibt die sektenhafte Ideologie unterschwellig stets präsent.
Eine sehr gute Quelle was Informationen, Zusammenhänge, geschäftliche Verbindungen und Informationsaktivitäten des Universellen Lebens angeht ist die Internetseite der die evangelisch-lutherischen Pfarrei Michelrieth.

Links:
indymedia.org
UL-.tk
free-speech
maqi

Keine Teufelsaustreibungen im Bistum Eichstädt

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exorzist.pngDas Bistum Eichstätt hat einem Ruhestandspriester weitere Exorzismen verboten. Der Mann hatte 1997 die Erlaubnis zur Teufelsaustreibung erhalten, 2005 war sie ihm entzogen worden. Gegen dies Verbot verstieß der Priester jedoch. Ein Bericht des Bayerischen Rundfunks hatte kürzlich die Exorzismus-Debatte in der katholischen Kirche neu entfacht. Das Erzbistum Paderborn räumte ein, einen bayerischen Exorzisten offiziell mit einer Teufelsaustreibung beauftragt zu haben. Es habe in den vergangenen Jahren drei Fälle von kirchlich begleitetem Exorzismus im Erzbistum gegeben, sagte ein Sprecher. Auch das Augsburger Ordinariat bestätigte nach Bekanntwerden der Fälle in Paderborn grundsätzlich Teufelsaustreibungen. Seit dem Prozess um die Teufelsaustreibung an Anneliese Michel vollziehen die deutschen Bischöfe auch nicht den Wunsch des Vatikan, jedes Bistum möge einen Exorzisten ausweisen. Begründung: es sei kein Bedarf da. Doch wird nach Aussagen verschiedener Beteiligter in Deutschland beinah täglich ein Exorzismus vollzogen, meist inoffiziell und ohne Wissen der Diözesen.
Es habe ein klärendes Gespräch von Generalvikar Johann Limbacher mit dem pensionierten Priester gegeben, teilte das Bistum mit. In diesem habe der Geistliche “ausdrücklich sein Bedauern” ausgesprochen, dass er einen Exorzismus gesprochen und damit das Verbot missachtet habe. Der Priester habe sich verpflichtet, in Zukunft weder einen Exorzismus noch Befreiungsgebete zu sprechen.

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