- Die Religion ist Opium für das Volk -
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Priester in Argentinien wegen Folter verurteilt

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Erstmals hat ein Gericht in Argentinien ein Mitglied der katholischen Kirche für Verbrechen während der Diktatur verurteilt. Die Gerechtigkeit habe gesiegt, jubeln Hinterbliebene der Opfer. Knapp 34 Jahre nach dem Ende der Militärdiktatur ist in Argentinien erstmals ein katholischer Priester wegen Menschenrechtsverletzungen während der Gewaltherrschaft zur Rechenschaft gezogen worden.
Der deutschstämmige frühere Polizeikaplan Christian Federico von Wernich wurde von einem Gericht in La Plata in der Provinz Buenos Aires am Dienstag zu lebenslanger Haft verurteilt. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass der 69-Jährige während der Militärdiktatur in den Jahren 1976 bis 1983 an der Ermordung von Regimegegnern, an Folter sowie an 42 Entführungen beteiligt war. ganzen Beitrag lesen… »

Papst: Jeder kann Märtyrer werden - selbst Putschisten

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Die katholische Kirche hat am 28.10.2007 in Rom 498 Kirchenanhänger als “Märtyrer” einer “religiösen Verfolgung” in der Spanischen Republik selig gesprochen, die von deren Verteidigern getötet wurden. Bei der größten Massenseligsprechung der Geschichte fällt auf, dass niemand diese Ehre erhielt, der von den Putschisten ermordet wurde. Die katholische Kirche war eng mit der Franco-Diktatur verbunden. Nach Francos Sieg sendete Papst Pius XII. eine Grußbotschaft: “Wir erheben unsere Herzen zu Gott, wir bedanken uns aufrichtig bei Eurer Exzellenz für den Sieg des katholischen Spanien.” Noch immer scheint die spanische Kirche ihr Land als jene “von Gott erwählte Nation” zu verstehen, als die sie 1939, nach Francos Sieg im Bürgerkrieg, von Papst Pius XII. bezeichnet wurde.
Zitat von SoWhy in seinem Blog:

Der Vatikan ist offensichtlich bis heute der Meinung, dass diese Feinde der Republik in der katholischen Kirche, die aktiv einen faschistischen Putsch unterstützt haben und dafür ihr Leben ließen, zu verehren seien, denn im Nachhinein sieht sich die Kirche als Opfer des Bürgerkriegs (ähnlich wie beim NS-Regime in Deutschland, dass sie nach dem Krieg viel vehementer abgelehnt haben will als ihre Handlungen in dieser Zeit es belegen).

Dem haben wir nichts hinzuzufügen.

LSVD kritisiert “Campus für Christus”

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Der Lesben und Schwulenverband in Deutschland (LSVD - Sachsen) kritisiert, dass das evangelikale Missionswerk “Campus für Christus” (CfC) bei einer Großveranstaltung an einem Gymnasium in Flöha für die “Heilung” von Homosexuellen geworben hat. Der “4. Sächsische Tag für Männer von 9 bis 90″ fand am 22. September statt und wurde von der evangelischen Landeskirche Sachsen organisiert. Das Seminar des CfC wurde unter dem Titel “Homosexualität: unabänderlich – veränderbar?” abgehalten. Darin präsentierte der Ableger amerikanischer Evangelikaler einen angeblich von Homosexualität geheilten Mann, der die Vorzüge des heterosexuellen Lebens darstellen sollte.
“Die fundamentalistische Propaganda, die auch von CfC mitverbreitet wird, versucht die Homosexuellen defizitär darzustellen, um sie ins gesellschaftliche Abseits zu stellen sowie Betroffene auf manipulative Weise unter Druck zu setzen”, erklärte der LSVD. Einen Erlebnisbericht veröffentlichten die Aktivisten auf der Seite www.gaynial.net.
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Bischof zieht Pfarrer aus dem Verkehr

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Birkland/Lindau - Wegen “fundamentalistischer Ansichten” hat Bischof Walter Mixa den ehemaligen Birkländer Pfarrer Thomas Balogh für fünf Jahre beurlaubt. In Lindau hätte Balogh die Pfarrei gespalten, “Balogh-Jünger” und “Balogh-Gegner” gäbe es.
Messen soll Balogh nur in Latein gehalten haben, so dass viele Leute die Kirche verließen und schließlich über kurz oder lang lieber in die evangelischen Messen gegangen sind. Die Kirchenmusiker seien in der Auswahl der Musikstücke beschnitten worden, den ökumenischen Segen habe Balogh völlig verweigert. Trauriger Höhepunkt im Religionsunterricht: Balogh soll Kindern gesagt haben, dass Verstorbene, die verbrannt werden, nicht in den Himmel kommen.
Der Bischof zog die Notbremse, Balogh ist beurlaubt - wo er sich derzeit aufhält weiß nicht einmal der Sprecher des Bischofs. Vom Ordinariat heißt es nur, Balogh solle sich “neu orientieren”.

Auch wenn Baloghs Ansichten teilweise “extrem” sind, aber so streng ist Bischof Mixa ja sonst nicht mal, bei einem pädophilen Prister!

Heilpraktikergesetz aus der Nazizeit bis heute gültig

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Das Heilpraktikergesetz ermöglicht, Menschen zu behandeln, “ohne als Arzt bestallt zu sein”. Das aus rassischen Gründen entstandene Gesetz über die berufsmäßige Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung wurde am 17. Februar 1939 in Kraft gesetzt. Es regelt die Voraussetzungen zur Führung der Berufsbzeichnung “Heilpraktiker” und enthält Ordnungswidrigkeits- und Straftatbestände. Es gilt, noch heute.

Diese Gesetz aus der Nazizeit, ermöglicht Leuten wie Jürgen Richter, krebskranken Menschen Heilung zu versprechen und damit einen riesen Profit zu machen. Dieses Gesetz ist die Grundlage dafür, das solchen Menschen nicht das Handwerk gelegt werden kann. Und das bei einem 80zigen Prozentsatz an Politikern, die von Beruf Juristen sind.

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