Es ist wieder kurz vor Weihnachten und die Spendenbereitschaft der Menschen nimmt wieder zu. Aber Vorsicht: Auf dem deutschen Spendenmarkt versickern jährlich hunderte Millionen Euro in dunkle Kanäle. Wir wollen Sie nicht vom Spenden abhalten. Wenn Sie für humanitäre Hilfe spenden wollen, dann tun Sie dies. Aber ziehen Sie vorher Erkundigungen über denjenigen ein, für den Sie spenden wollen. Verbraucherschutzorganisationen könnten hier erste Anlaufpunkte sein. Im Internet können Sie sich über Spendenprojekte informieren. Bei der Organisation DZI können Sie sich umfangreich informieren und werden auch vor dubiosen Hilfsorganisationen gewarnt. Gerade briefliche Spendenaufrufe sind schwer auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Wenn Sie sich nicht ganz sicher sind, für wen Sie spenden, dann spenden Sie für ihr örtliches Obdachenlosenheim oder einer anderen örtlichen Organisation. Dann wissen Sie wenigstens, das Ihr Geld auch da ankommt, wo Sie es haben wollen.
Für kirchliche Einrichtungen brauchen Sie übrigens nicht extra zu spenden, denn dieses tut ihr Staat jährlich für Sie.
Am Nachmittag des 11. September 2006 stürmt die bayrische Polizei die Wohnung von Familie Lindner in dessen Gehöft, in der Nähe von Burghausen. Was war passiert? Terroranschlag, Amoklauf, Entführung, Geiselnahme? Nein nichts von all dem. Auslöser dieser Aktion war eine freie Meinungsäußerung des 2-fachen Familienvaters:
“Er hatte im Wartezimmer einer Arztpraxis zu einem anderenPatienten gesagt, dass die 40 Millionen, die der Papstbesuch kostet, besser hätten verwendet werden können.”
Die Erstürmung und die anschließende Hausdurchsuchung sowie die Ausrüstung der SEK-Beamten (Maschinenpistole und schusssichere Westen) lassen nur einen Schluß zu: Die ermittelten Beamten haben mit erheblichen Widerstand gerechnet. ganzen Beitrag lesen… »
110 Opfer sexuellen Missbrauchs durch Geistliche im US-Staat Alaska sollen mit 50 Millionen Dollar (34 Millionen Euro) entschädigt werden. Dies gab der Anwalt der Kläger, Ken Roosa, der Zeitung “Anchorage Daily News” zufolge bekannt. Der betroffene Jesuitenorden im Nordwesten der USA hat die Summe allerdings noch nicht bestätigt. Die Vorwürfe gegen fünfzehn Geistliche gehen bis in die frühen 60er Jahre zurück. Die meisten Verbrechen sollen in entlegenen Küstendörfern und in Siedlungen entlang des Yukon-Flusses in Alaska stattgefunden haben. Die Priester hätten Jungen und Mädchen der dortigen Indianerstämme über Jahre hinweg sexuell missbraucht. Ein Geistlicher soll sich an einem sechsjährigen Mädchen vergangen haben, ein anderer habe 39 Jungen missbraucht.
Und wir gehen davon aus, dass ist nur die Spitze des Eisberges. Auch in Deutschland wird immer wieder von Seiten der katholischen Kirche versucht, solche Fälle zu verharmlosen. Selbst der Ratzinger soll sich an solchen Vertuschungs-Aktionen beteiligt haben. Auf dem Blog von Duckhome gibt es einen sehr schönen Satz zu der Situation in Deutschland.
In einer Demokratie, bekäme die Kirche in Deutschland, alleine wegen der Haltung ihrer Bischöfe keinen Kirchensteuer mehr, würde die Gemeinnützigkeit verlieren und ihre Priester dürften nicht mehr in Häusern mit Kindern alleine sein und sich auf der Straße, Kindern nicht mehr als 50 Meter nähern. Aber wir leben in keiner Demokratie.
Die Boulevard-Presse in Deutschland versucht wieder einmal mit stilistischen Mitteln ihre Auflagen zu erhöhen. Im Zusammenhang mit dem geplanten Amoklauf am Georg-Büchner-Gymnasium in Köln benutzen Sie Schlagwörter wie “Blutbad, Massaker, Todeslisten” und sprechen von zurückgezogenen Einzelgängern. Niemand, weder Medien noch Politiker stellen sich die richtigen Fragen.
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So, der Sekt floss in Strömen beim Redaktionsteam, den ab heute ist unter www.kirchensumpf.org unsere Seite zu Hause. Nach der Abschaffung der Meinungsfreiheit in Old Germany sowie der Einführung der verdachtsunabhängigen Überwachung ab dem 01.01.2008 ist unsere Seite digital ausgewandert. Wir werden weiterhin kritisch über Kirche, Glauben, Sekten und Scharlatane berichten. Und weiterhin könnt Ihr Eure Kommentare schreiben, den bei uns werden keine IP-Adressen im Webblog gespeichert.
Ein großes Dankeschön an alle Katzenfreunde, für die großartige Unterstützung.




