Bücher über Opus Dei
Opus Dei ist eine ultrakonservativ-katholische Organisation, die den Einfluß des traditionellen Katholizismus auf die Gesellschaft stärken will. Der Katholizismus des Opus Dei orientiert sich jedoch an der Kirche vor dem zweiten vatikanischen Konzil. Opus Dei strebt ein konsequent christliches Leben von Menschen aller Berufe und sozialer Schichten in der Alltags- und Arbeitswelt an, mit der Absicht der Selbstheiligung. Es ist ein propagiertes Ziel von Opus Dei, die Gesellschaft zu infiltrieren und als “Elite Gottes” auch Machtpositionen anzustreben. Hauptziel ist dabei die Kontrolle des römisch-katholischen Zentrums in Rom. Mit dem göttlichen Willen und damit der absoluten Wahrheit ausgestattet, erwartet die Opus Dei-Spitze inbesondere von den internen Mitgliedern einen absoluten Gehorsam und Unterordnung. Der militante Katholizismus, der sich u.a. durch eine rege Missionstätigkeit unter (potentiellen) Führungskräften auszeichnet, wird dabei mit einem autoritären Konservatismus und einer Arbeitsethik gepaart.
Sympathisanten oder Mitglieder des Opus Dei in Deutschland
Bücher:
Peter Hertel: Schleichende Übernahme.
Josemaría Escrivá, sein Opus Dei und die Macht im Vatikan.
158 Seiten, Publik-Forum-Verlag, Oberursel 2002
Peter Hertel: “Ich verspreche Euch den Himmel“.
Geistlicher Anspruch, gesellschaftliche Ziele
und kirchliche Bedeutung des Opus Dei.
220 Seiten, Patmos-Verlag, Düsseldorf 1991
Peter Hertel: Geheimnisse des Opus Dei.
Verschlußsachen, Hintergründe, Strategien.
222 Seiten, Verlag Herder, Freiburg im Breisgau 1995
Harald Schützeichel (Hrsg.):
Opus Dei. Ziele, Anspruch und Einfluß.
176 Seiten, Patmos-Verlag, Düsseldorf 1992
Paulus-Akademie (Hrsg.):
Opus Dei - Stosstrupp Gottes oder “Heilige Mafia”?

Macht und Einfluss des Opus Dei in der Schweiz und anderswo.
291 Seiten, NZN Buchverlag, Zürich 1992
Klaus Steigleder:
Das Opus Dei. Eine Innenansicht.
304 Seiten, Heyne-Verlag, München 1996
Michael Walsh: Die geheime Welt des Opus Dei.
Macht und Einfluß einer Organisation im Schatten der Kirche.
256 Seiten, Heyne-Verlag, München 1992
Werner Billing, Michael Sauer:
Opus Dei und Scientology.

156 Seiten, Verlag Leske + Budrich, Opladen 2000
Peter Hertel: Glaubenswächter.
Katholische Traditionalisten im deutschsprachigen Raum.
216 Seiten, Echter-Verlag, Würzburg 2000
Matthias Mettner: Die katholische Mafia.
Kirchliche Geheimbünde greifen nach der Macht.
336 Seiten, Verlag Droemer Knaur, München 1995
Thomas M. Hofer: Gottes rechte Kirche.

Katholische Fundamentalisten auf dem Vormarsch.
256 Seiten, Verlag Ueberreuter, Wien 1998
Hubert Wolf (Hrsg.):
Antimodernismus und Modernismus in der katholischen Kirche.
ca. 300 Seiten, F. Schöningh Verlag, Paderborn 1998
Uwe Birnstein: Wenn Gottes Wort zur Waffe wird.
Fundamentalismus in christlichen Gruppierungen.
143 Seiten, Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 1999
Uwe Birnstein: “Gottes einzige Antwort …” Christlicher
Fundamentalismus als Herausforderung an Kirche und Gesellschaft.
204 Seiten, Peter-Hammer-Verlag, Wuppertal 1990
Gordon Urquhart: Im Namen des Papstes.

Die verschwiegenen Truppen des Vatikans.
384 Seiten, Verlag Droemer Knaur, München 1998
Hansjörg Hemminger:
Fundamentalismus in der verweltlichten Kultur.
252 Seiten, Quell-Verlag, Stuttgart 1991
Stephan H. Pfürtner:
Fundamentalismus. Die Flucht ins Radikale.
Verlag Herder, Freiburg im Breisgau 1991
Kirsten Bauer:
Stichwort: Fundamentalismus.

96 Seiten, Verlag Heyne, München 1999
Werner Huth: Flucht in die Gewißheit.
Fundamentalismus und Moderne.
229 Seiten, Claudius-Verlag, München 1995



