Bücher über Scientology
Ursula Caberta:
Schwarzbuch Scientology.

In Amerika stößt die harsche Ablehnung, die der “Scientology Church” in Europa und ganz besonders — „ausgerechnet“ — in Deutschland entgegen schlägt, immer wieder auf Unverständnis. Wer Ursula Cabertas Schwarzbuch Scientology gelesen hat, wird darüber nur noch den Kopf schütteln können. Wie naiv muss man sein, so fragt man sich verwundert, um für die im Detail haarsträubende, „menschenverachtende Psycho-Ideologie“ (Günter Beckstein) allen Ernstes „Religionsfreiheit“ zu fordern?
206 Seiten, Gütersloher Verlagshaus, 20077
17,95€, ISBN 978-3579069746
Norbert Potthoff :
Im Labyrinth der Scientology.

Norbert Potthoff ist Graphiker und glücklich verheiratet. Als ihm 1981 ein neuer Kunde einen vielversprechenden Auftrag in Aussicht stellt, wittert er seine große Chance. Auch der verlangte Persönlichkeitstest und ein Kommunikationsseminar von Scientology wecken eher sein Interesse, als daß sie ihn abschrecken. Er wird überzeugter Scientologe und trennt sich sogar von seiner Frau, um bei der Sekte eine steile Karriere zu beginnen. Er dringt immer tiefer in das Innere der Sekte vor und steht vier Jahre später vor den Trümmern seiner bürgerlichen Existenz.
303 Seiten, Lübbe Verlag, 1997
7,95€, ISBN 978-3404613922
Wilfried Handl:
Scientology. Wahn und Wirklichkeit

28 Jahre - mehr als die Hälfte seines Lebens war Wilfried Handl Mitglied bei Scientology. Er hat in dieser Zeit eine Unmenge an Erfahrungen gesammelt und kennt die Innensicht dieser Gruppierung wie nur wenig andere. Auf 288 Seiten beschreibt er anhand seiner eigenen Lebensgeschichte wie leicht es ist, in eine Gruppe wie Scientology hinein zu kippen, wie harmlos oft der Beginn anmutet und zu welchen Denkweisen er selbst durch die Lehre von Scientology geführt wurde. Deutlich wird in seiner Beschreibung, wie er schrittweise seine Persönlichkeit verändert und beginnt, Handlungen zu setzen, die in der Zeit vor Scientology nicht denkbar gewesen wären. Sein Mut, einen Insider-Bericht an die Öffentlichkeit zu tragen und sich damit möglichen Anfeindungen auszusetzen, ist Wilfried Handl hoch anzurechnen. Möglicherweise kann diese Buch dazu beitragen dass auch andere Menschen den Weg finden, mit ähnlichen Erfahrungen an die Öffentlichkeit zu treten.
288 Seiten,
19,90€, ISBN 3-200-00394-4
Werner Billing/Michael Sauer:
Opus Dei und Scientology.

Gegenstand der Studie sind zum einen die Personalprälatur “Opus Dei” und zum anderen die Psychogruppe “Scientology”. Ziel der Untersuchung ist die Beantwortung der Frage, ob die jeweilige Organisation mit dem Grundgesetz vereinbar ist.
156 Seiten, Leske + Budrich Verlag, 2000
27,90€, ISBN 978-3810026453



