Nazis auf der Flucht: Wie der Vatikan und das Rote Kreuz mitwirkte
Schon im Oktober 2007 berichtete Kirchensumpf über die sogenannte Rattenlinie. Der Fluchtweg hochrangiger Nazis nach Argentinien, auch möglich gemacht, durch die katholische Kirche. Das Online Magazin profil.at hat jetzt darüber einen Artikel veröffentlicht, mit neuen Erkenntnissen und interessanten Zusammenhängen. Der Tiroler Historiker Gerald Steinacher hat nach intensiver Quellenarbeit die „Rattenlinie“, auf welcher Nazi-Schergen wie Adolf Eichmann und Josef Mengele entkamen, nachgezogen. Steinachers Schluss: Es waren nicht irgendwelche geheimen SS-Bünde wie die sagenumwobene „Odessa“, die den Kriegsverbrechern den Weg nach Übersee wiesen, sondern zwei Institutionen, die über solchen Verdacht erhaben schienen: der Vatikan und das Rote Kreuz.

Als wenige Tage nach der Machtübernahme des Nationalsozialismus in der Berliner Marienkirche ein Dankgottesdienst stattfand und zu beiden Seiten der Kanzel die SA Aufstellung genommen hatte samt ihren Standarten und Hakenkreuzfahnen das Bild beherrschten, hat das wohl hier niemand weiter überrascht, in Berlin nicht und nicht andernorts, schon gar nicht
In den USA verlassen 



