- Die Religion ist Opium für das Volk -
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Alimente auf katholisch

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Der Jesuitenordens St. Georgen in Frankfurt am Main verweigert seinen Mitgliedern Unterhaltszahlungen an leibliche Kinder und Kontakt mit ihnen. Vor der katholischen Hochschule des Jesuitenordens protestieren Menschen mittels Sitzstreik dagegen, daß mehr als 3000 Kinder und Frauen katholischer Priester diskriminiert werden. Sie fordern eine Entschädigung und eine Entschuldigung dafür, daß der Orden – wie in vielen anderen Fällen auch – aktiv in ihre Familie eingegriffen hat. Man hat verhindert, daß die damaligen Väter, zu ihren Frauen und Kindern normalen Kontakt haben konnten. Ihnen wurde untersagt, Unterhalt zu zahlen. Man hat dafür gesorgt, daß die Kirche sein Erbe erhält. Im Münchner Provinzialat versucht man sich herauszureden, in Deutschland habe man nichts zu entscheiden. Sie müßten es besser wissen. Alle im Orden führend Tätigen schwören die gleichen Eide. Es gibt eine inhaltliche Einheit. Der Kreisverband der Linkspartei hat die Kirche aufgefordert, im Umgang mit Priesterfamilien die gültigen Gesetze zu achten. Eine andere Partei hat sich bisher nicht gewagt, dafür einzutreten.

Kennen Sie den Hempfling

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Es geht um einen Mann namens Klaus Ferdinand Hempfling, der seinerzeit eine Art “Pferdeflüsterer” in der Reiterszene war. Später legte er jedoch Eigenarten an den Tag, die so manchen Sektenexperten hellhörig werden ließen. Sein Werdegang kann hier noch einmal nachgelesen werden. In den letzten Jahren ist es um Klaus Ferdinand Hempfling, der jetzt in Dänemark mit seiner Familie auf der Insel Lyoe lebt, sehr still geworden. In früheren Zeiten war Hempfling in Deutschland sehr umstritten, so das auch einige Reportagen entstanden sind, die nicht von Pferden handeln.


Pferdeschamane Hempfling

Wer diesen Mann noch einmal erleben möchten, sollte die Messe “Hund und Pferd” vom 17. bis 19. Oktober 2008 in der Dortmunder Westfalenhalle besuchen.

Regensburger Domspatzen dürfen nicht singen

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Die CSU-Bundestagsabgeordnete Maria Eichhorn muss ihren 60. Geburtstag ohne die Domspatzen feiern. Die katholische Kirchenleitung Regensburg hat ihren Sängerknaben einen Auftritt verboten - weil Eichhorn um Spenden für “Donum Vitae” bat.
Maria Eichhorn wollte auf Geschenke zum Sechzigsten verzichten. Stattdessen bat sie um eine Spende an den Lebensschutzverein “Donum Vitae”. Der ist berechtigt, Beratungsscheine für Schwangere auszustellen. Und die könnten damit notfalls abtreiben lassen. Frau Eichhorn, die sich früher als Vorsitzende der CSU-Frauen-Union stets um das Leben ungeborener Kinder bemüht hat und deshalb dem Amberger Verein “Donum Vitae” eng verbunden ist, suchte noch im letzten Moment, die strengen Katholiken zum Einlenken zu bewegen. Geholfen hat es nichts. Denn allein die ursprüngliche Absicht Eichhorns, den von der Kirche gefürchteten Schwangeren-Beraterinnen von “Donum Vitae” zu helfen, war für die Kleriker schockierend genug. Sie untersagten ihren Domspatzen deshalb, bei der Jubiläumsfeier der CSU-Frau am 21. September im Musiksaal des Schlosses Altegloffsheim nahe der Donau aufzutreten. “Donum Vitae” ist katholisch geprägt und schuf als erste Hilfsorganisation in Deutschland die Möglichkeit zur anonymen Geburt. Das bedeutet, dass Schwangere ihr Kind in einer Klinik zur Welt bringen und zur Adoption freigeben können, ohne dass sie behördlich erfasst werden. Für das Regensburger Bistum ist die Arbeit des Vereins trotzdem mit katholischen Grundsätzen unvereinbar.

Homosexualität und die Kirchen

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Gene Robinson ist der erste offen bekennende homosexuelle anglikanische Bischof. Der Mann aus New Hampshire ist der erste zum Bischof erkorene bekennende homosexuelle Geistliche der anglikanischen, nein irgendeiner Kirche auf der Welt. Ein Pionier also, freilich auch ein Pionier der Kontroverse, denn um ihn als Bischof, bei seiner sexuellen Orientierung, wabert und wogt eine zersetzende Debatte. Robinsons sanfte Radikalität zielt auf die kirchlichen Lehrinhalte, vor allem die Verdammung der Homosexualität durch die Bibel, seit 2000 Jahren gepredigt. Der Bischof skizziert die Etappen seiner Selbstfindung: Die Angst vor dem Sich-Outen, der verzweifelte Versuch, heterosexuell zu leben (er war verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter), schließlich die Akzeptanz seiner Selbst. „Homosexualität habe ich mir nicht ausgesucht. Es ist meine Natur!“ So spricht der Bischof seine Botschaft wider alle Phobien der Geschichte, alle Pogrome, die jemals im Namen der Bibel gegen „die Anderen“ geführt wurden. Was ihr in der Bibel lest, es muss nicht so sein – Jonas im Bauche des Wals, Methusalems Alter, oder eben die Verdammung von Menschen, die nichts dafür können, so geschaffen zu sein, wie Gott sie in seiner „Inklusivität“ schuf. „Es ist nicht an uns, zu bestimmen, wer ‚in’ ist und wer ‚out’. Sich unwürdig fühlen, gehört nicht zum Bild der Kirche, wie Gott sie gewollt hat.

Kirchensumpf: Auch die deutschen Kirchen sind, was andersartige Sexualität angeht, immer noch im Mittelalter und Toleranz zu diesem Thema ist beiden deutschen Kirchen fremd.

Rummelsberger Rektor akzeptiert Strafbefehl

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bierlein.jpgFür die jungen Leute sei es eine Ehre gewesen, vom Chef der Rummelsberger Anstalten mit ihren rund 6.100 Mitarbeitern in 170 Häusern für ein „wissenschaftliches Buchprojekt“ ausgewählt zu werden. Darin sollte es um die persönliche Entwicklung von Jungdiakonen gehen – auch im Blick auf ihren Körper, ihre Sexualität und ihren Autoritätsglauben. Aber Pfarrer Karlheinz Bierlein meinte eher seinen Blick auf die jungen Körper. In insgesamt sechs Fällen hat er sich der gefährlichen Körperverletzung schuldig gemacht. Unter einem Vorwand habe er die Diakonschüler mit Metallklammern malträtiert. Auch mit Stock und Gürtel soll Bierlein zugeschlagen haben. Auf die Frage, ob er Schutzbefohlene auch sexuell bedrängt habe, antwortete Bierlein der Süddeutschen Zeitung, er wolle das „weder bestätigen noch dementieren“. Seit Freitag ist Bierlein - Seelsorger und Träger des Bundesverdienstkreuzes - rechtskräftig verurteilt. Er ist nun vorbestraft, ganzen Beitrag lesen… »

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