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Alimente auf katholisch

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Der Jesuitenordens St. Georgen in Frankfurt am Main verweigert seinen Mitgliedern Unterhaltszahlungen an leibliche Kinder und Kontakt mit ihnen. Vor der katholischen Hochschule des Jesuitenordens protestieren Menschen mittels Sitzstreik dagegen, daß mehr als 3000 Kinder und Frauen katholischer Priester diskriminiert werden. Sie fordern eine Entschädigung und eine Entschuldigung dafür, daß der Orden – wie in vielen anderen Fällen auch – aktiv in ihre Familie eingegriffen hat. Man hat verhindert, daß die damaligen Väter, zu ihren Frauen und Kindern normalen Kontakt haben konnten. Ihnen wurde untersagt, Unterhalt zu zahlen. Man hat dafür gesorgt, daß die Kirche sein Erbe erhält. Im Münchner Provinzialat versucht man sich herauszureden, in Deutschland habe man nichts zu entscheiden. Sie müßten es besser wissen. Alle im Orden führend Tätigen schwören die gleichen Eide. Es gibt eine inhaltliche Einheit. Der Kreisverband der Linkspartei hat die Kirche aufgefordert, im Umgang mit Priesterfamilien die gültigen Gesetze zu achten. Eine andere Partei hat sich bisher nicht gewagt, dafür einzutreten.

Wenn der Herr Pfarrer eine Tochter hat!

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Unter dieser Überschrift berichtet die “Süddeutsche” über ein Thema, was von den Kirchen immer wieder unter dem Deckmantel des Schweigens hält. Einschüchterungen, Verbote, Verleumdungen, alles dies wird dazu benutzt, dass der Umstand der “Pristerkinder” nicht in die Öffentlichkeit gelangt. Selbst unser aller Papst der Ratzinger, hat sich an den Verschleierungen beteiligt.
In diesem Zusammenhang, möchten wir auch noch auf eine Internetseite hinweisen. Dort können sich Pristerkinder austauschen, Hilfe bekommen, Gleichgesinnte kennen lernen und vielleicht dadurch ihre Situation besser verstehen lernen. Denn es sind Menschen, wie wir, die Liebe und Anerkennung verdient haben und nicht den Denkmantel des Schweigens, durch eine scheinheilige Kirche. Die Katholische Kirche kennt kein Erbarmen, auch wenn sie von den Gläubigen stets Nächstenliebe, Vergebung der Sünden und Menschlichkeit fordert, in dieser Angelegenheit ist und bleibt sie, menschenverachtend.

Wie tief diese Menschen durch diese unerträgliche Situation gedemütigt werden, zeigt die eine Pressemitteilung der Internetseite. Viele dieser Priesterkinder sind selbst heute (in der weltoffenen, toleranten Bundesrepublik ) immer noch nicht über ihre Lage zu sprechen.