- Die Religion ist Opium für das Volk -
XHTML CSS RSS

Kennen Sie den Hempfling

1 Kommentar »

Es geht um einen Mann namens Klaus Ferdinand Hempfling, der seinerzeit eine Art “Pferdeflüsterer” in der Reiterszene war. Später legte er jedoch Eigenarten an den Tag, die so manchen Sektenexperten hellhörig werden ließen. Sein Werdegang kann hier noch einmal nachgelesen werden. In den letzten Jahren ist es um Klaus Ferdinand Hempfling, der jetzt in Dänemark mit seiner Familie auf der Insel Lyoe lebt, sehr still geworden. In früheren Zeiten war Hempfling in Deutschland sehr umstritten, so das auch einige Reportagen entstanden sind, die nicht von Pferden handeln.


Pferdeschamane Hempfling

Wer diesen Mann noch einmal erleben möchten, sollte die Messe “Hund und Pferd” vom 17. bis 19. Oktober 2008 in der Dortmunder Westfalenhalle besuchen.

Der Meisner und sein Madel

Keine Kommentare »

Dass Gloria von Thurn und Taxis im Laufe ihres Lebens eine enorme Wandlung durchlaufen hat - vom Punk zur strenggläubigen Katholikin - ist allgemein bekannt. Und auch Kardinal Meisner, für seine mit scharfer Zunge in Sekundenschnelle prächtig gefällten Urteile. “Die Fürstin und der Kardinal” haben gemeinsam ein ebenso genanntes Buch verfasst, und deshalb saßen sie im öffentlich-rechtlichen Fernsehen bei Sandra Maischberger. Und dort bekam man tiefe Einblicke ins weltfremde Universum von Kardinal Meisner und Fürstin Gloria. Sozusagen Religionsunterricht im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Im Blog “Edition Flint” finden sich sehr schöne Beispiele für die unterirdischen Äußerungen der beiden. Meisners Abneigung gegen Homosexualität, sein Kommentar, dass eine Frau nicht Familienministerin werden sollte, wenn sie wie Angela Merkel geschieden sei, und sein Vergleich von den Taten Herodes’, Hitlers und Stalins mit den „millionenfach umgebrachten ungeborenen Kindern“ sowie Äußerungen der Fürstin wie “Kondome schützen nicht vor Aids” oder “Was Aids verhindert, ist, wenn man weniger schnackselt“, lösten doch schon heftige Fluchtgefühle vor dem Fernseher aus. Und das die Gleichsetzung von Abtreibung mit Anti-Baby-Pille Proteste auslöst, dürfte dem aufgeklärten Fernsehzuschauer schon während der Sendung klar geworden sein. In einer tollen exotische Werbeveranstaltung für die katholische Kirche präsentierten sich diesen beiden Vertreter, als mittelalterlich-denkende Relikte. Von Frau Maischberger kann man halten was man will, aber an diesem Abend die Nerven zu behalten, war eine starke Leistung.

Bischof Müller und das Ferkel

1 Kommentar »

Auch Bischöfe sollten bei der Wahrheit bleiben!
Der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller hat sich in einer Predigt mit dem „Ferkelbuch” und seinem Autor befasst - und es dabei mit der Wahrheit nicht so genau genommen. Ende Mai predigte Bischof Müller auf dem „Nordgautag” über die „Wurzeln unserer Kultur” und kam dabei auch auf die „neue aggressive Gottlosigkeit” zu sprechen. Dabei kam er auf das Buch des Autors Michael Schmidt-Salomon zu sprechen. Um seine These „Wo Gott geleugnet wird, dort gibt es kein Recht für den Menschen, kein Recht auf Leben, kein Recht auf Selbstbestimmung” zu belegen, zeichnete er den humanistischen Philosophen als geistigen Amokläufer, der Gläubige als Schweine einstuft und Kindsmord befürwortet. Im Ferkelbuch, so der Regensburger Bischof, lasse Schmidt-Salomon „ein Schwein auftreten, das dann nach Gott fragt - als jüdischer Rabbi, als christlicher Bischof oder als ein moslemischer Geistlicher. Tatsächlich tritt das Ferkel nicht als Bischof usw. auf, sondern befragt die Repräsentanten jener drei Weltreligionen - und bleibt am Ende ungläubig. Die Anspielung auf die Bibel ist unverkennbar, ganzen Beitrag lesen… »

Nackter Protest in Spanien

Keine Kommentare »

roucovarela.jpgAus Protest gegen die “Heuchelei” und “Scheinheiligkeit” ihres Onkels hat sich die Nichte des Erzbischofs von Madrid nackt ausgezogen. Magdalena Rouco Hernandez ist “oben ohne” auf dem aktuellen Titelblatt des Männermagazins “Interviu” zu sehen. Auf den Innenseiten folgen dann Ganzkörperfotos der 27-Jährigen. “Ich will die Scheinheiligkeit meines Onkels offenbaren”, begründete die Mutter zweier Kinder ihren Aufsehen erregenden Schritt. Ihr Onkel ist niemand geringeres als Kardinal Antonio Maria Rouco Varela, Erzbischof von Madrid und Vorsitzender der spanischen Bischofskonferenz.
“Mein Onkel predigt immer, dass die Familie heilig sei, dass die Familie respektiert werden müsse und man für sie kämpfen solle”, sagte Hernandez. “Aber er selbst hält sich nicht daran und hat seine eigene aufgegeben.” Als Beleg für ihre Vorwürfe gab Hernandez an, Varela habe beispielsweise ihre Bitten um finanzielle Unterstützung abgelehnt, als ihr Ehemann arbeitslos geworden sei. Außerdem habe der 71-Jährige nicht angerufen, als ihre Mutter gestorben sei.