
Die Auseinandersetzung zwischen der Bewegung Anonymous und Scientology geht in eine neue Runde. “Eine neue Phase der Konfrontation” kündigen zwei neue Videos auf YouTube an, die von Seiten Anonymous im Netz verbreitet werden. Mit den Video-Botschaften möchte Anonymous desillusionierte MitstreiterInnen wieder zurück ins Boot holen. Neue Demonstrationen und Aktionen gegen die Scientology-Community werden angekündigt. “Wesentlich subtilere und aufrüttelndere Taktiken” werden ebenso versprochen, wie ein weltweites neues Aufbäumen gegen Scientology. Als neue taktische Vorgehensweise von Anonymous werden im Video auf “Denial-of-Service”-Attacken gegen die Webauftritte der “Church of Scientology” angekündigt. Damit soll dem Protest um die Vorgehensweisen von Scientology neue Aufmerksamkeit und Öffentlichkeit zukommen. Im zweiten Video, das am Wochenende auf YouTube veröffentlicht wurde, will Anonymous neue Mitglieder ansprechen und lädt Interessierte ein, sich der Bewegung anzuschließen. “In jedem Konflikt dieser Größenordnung spielt jeder einzelne Teil eine wesentliche Rolle. Jeder ist bei Anonymous herzlich willkommen, egal welche Gründe, Anschauungen oder Einstellungen hinter ihren Beweggründen stecken.” Auf der Internetseite von Wilfried Handl, Ex-Scientology-Chef von Österreich und seit seinem Ausstieg einer der größten Kritiker der Organisation, gibt es einen sehr schönen und kritisch ausführlichen Lebenslauf des Sektengründers Ron L. Hubbard.
Wie wir berichteten, ist die Sekte Scientology ja in Spanien offiziell als Kirche genehmigt. Aber auch in Spanien werden wieder gesellschaftliche Stimmen laut, die diese Entwicklung wieder rückgängig machen wollen.

Bei einer Sekten-Razzia in Texas nahm die Polizei im April mehr als 400 Minderjährige in Gewahrsam. Die Ranch der “Fundamentalistischen Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage” (FLDS) war am 3. April von Beamten durchsucht worden. Weil der Verdacht nahelag, dass einige der Minderjährigen sexuell missbraucht worden sein könnten, stellte man alle Kinder unter staatliche Fürsorge. Sie kamen zu Pflegefamilien. An Kleidung verfügten die Kinder nur über das, was sie bei der Razzia anhatten. Dass die Kinder sich kleidungstechnisch an ihre neue Umgebung anpassten - davon wollten ihre Mütter nichts wissen. Also nähten die Frauen in großen Mengen die einfarbigen, sackähnlichen Gewänder, die an die Kleidung amerikanischen Siedler aus dem 19. Jahrhundert erinnern. Als die texanische Justiz Ende Mai die
Bei der Finanzierung ihrer zahlreichen Immobilien ist die seit Jahren umstrittene



