
Schon als Neunjähriger wollte Frank B. (39) Priester werden, als er es dann war, muss er mit den zehn Geboten etwas durcheinandergebracht haben. Jetzt muss sich der katholischer Priester aus dem Bodensee-Raum für 101 Straftaten vor dem Landgericht Freiburg verantworten. Ihm werden Betrug, Körperverletzung, Nötigung und Untreue vorgeworfen. Der 39 Jahre alte Priester habe die katholische Kirche um 137.000 Euro betrogen und vier weitere Opfer um mehr als 90.000 Euro geschädigt, sagte Staatsanwalt Dietrich Bezzel zum Prozessauftakt. Außerdem soll der Pfarrer seit 2003 eine enge Beziehung zu einer Frau gehabt haben, die er laut Anklage regelmäßig schlug, bedrohte und systematisch unter Druck setzte - unter anderem soll er sie mit einem Gürtel verprügelt und um viel Geld gebracht haben. 2006 kam Frank B. schon einmal für einen Monat in Untersuchungshaft. Vor vollen Zuschauerreihen im Gerichtssaal berichtete er weinerlich, dies sei die schlimmste Zeit in seinem Leben gewesen. Er habe doch eigentlich Menschen immer nur helfen wollen. Er habe Geld für die Behandlung seines schwer kranken Bruders gebraucht, sagte der Angeklagte. Laut Staatsanwaltschaft behielt B. das ergaunerte Geld jedoch für sich. Teilweise soll er sogar im Priestergewand Spenden gesammelt und in die eigene Tasche gesteckt haben. Der von B. zwischen 2003 und 2006 angerichtete Schaden liegt nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft bei fast einer Viertelmillion Euro.

Nachdem vor zwei Jahren nicht reparable Schäden an den vier Kugeln, dem Kuppelkreuz und vier Ecktürmen festgestellt wurden, hatte man diese durch Rost oder abgeblättertes Gold beschädigten Gegenstände im Oktober 2007 mit einem Autokran abnehmen lassen. Im März 2008 konnten bereits vier der Kugeln wieder auf ihren ursprünglichen Platz montiert werden. Die Kuppel des Berliner Doms bleibt aber vorerst weiter unvollständig. Insgesamt rechnet die Domgemeinde einschließlich weiterer Reparaturen im Kuppelbereich mit
Weil er ein Hilfsprojekt in Nigeria unterstützen wollte, bediente sich



